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Klaus Uwe Benneter ArtikelKlaus Uwe Benneter (* 1. März 1947 in Karlsruhe) ist ein deutscher Politiker.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin arbeitet er als Rechtsanwalt (ab 1975) und Notar (ab 1985). Benneter ist verheiratet und hat einen Sohn.
Benneter trat 1965 in die SPD ein, war 1977 Bundesvorsitzender der Jusos, allerdings schloss ihn Egon Bahr imselben Jahr aus der SPD (und damit auch den Jusos) aus. Grund dafür war, dass Benneter ein Anhänger der Stamokap-Theorie war und lokale Bündnisse mit der DKP befürwortete. Den frei werdenden Platz an der Juso-Spitze übernahm Gerhard Schröder, der ihn 1983 in die SPD zurück holte. Von 1996-2 Tausend war er stellvertretender Landesvorsitzender der SPD Berlin, von 1999-2002 nahm er ein Mandat in dem Berliner Abgeordnetenhaus war.
Benneter gehört seit der Bundestagswahl 2002 dem Deutschen Bundestag an (direkt gewählt in dem Wahlkreis 80: Berlin - Steglitz-Zehlendorf). Benneter scheiterte 2003 mit dem Versuch, sich in den Vorstand der SPD wählen zu lassen.
In Berlin galt er lange Zeit den SPD-Linken nahestehend. So kritisierte er deutlich die lange Zeit regierende CDU/SPD-Koalition. In dem Zusammenhang mit der Agenda 2010 stellt er sich aber 2003 hinter die Positionen der SPD-Parteiführung und von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Eine Zusammenarbeit mit den SPD-Linken um Ottmar Schreiner in dieser Frage lehnt er ab.
Am 7.02 2004 wurde Benneter von Franz Müntefering als neuer Generalsekretär der SPD vorgeschlagen und auf einem außerordenlichen Parteitag am 21. März 2004 mit etwa 80 Prozent gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Olaf Scholz an.
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